
Irene Jaschek
Mein Weg zur Resilienz-Beraterin
Meine Mutter sagte immer: «Ich bin wie ein Löwenzahn: Egal was kommt, ich wachse immer wieder nach.» Genau das ist Resilienz.
Sie kannte dieses Wort einfach noch nicht.
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Mein Lebensweg ist gefüllt mit zahlreichen einschneidenden Veränderungen. Gemeinsam ist, dass ich wie meine Mutter jedes Mal daran gewachsen bin, neue Erfahrungen sammelte und wichtige Erkenntnisse daraus nahm.

2026 Gründung
Resilienz-Beratung Jaschek
Mit der Beratung unterstütze ich Lehrpersonen und weiteres Schulpersonal, in diesem erfüllenden, sehr herausfordernden Beruf gelassener zu bleiben und Stress weniger an sich heran zu lassen. Damit Lehrpersonen und Schulpersonal dadurch auch die nächste Generation stärken.
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Ich freue mich auf viele spannende Geschichten und Menschen, die ich begleiten darf, ihren eigenen Weg zu mehr Resilienz zu finden.
2025 Trennung und privater Neuanfang
Nach 28 Jahren Ehe und 35 Jahren Partnerschaft gehen wir beide eigene Wege. Ich ziehe im Herbst vom gemeinsamen Haus in eine kleine Wohnung in Aarau.
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Zu Anfang unserer Partnerschaft haben wir uns bewusst entschieden, jederzeit respektvoll und wertschätzend mit und voneinander zu sprechen. Dies führen wir bis am Schluss und auch während der Trennung bewusst so weiter.
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Dabei lerne ich, dass Alleinsein nicht zwingend Einsamkeit bedeuten muss. Ich verstehe, dass man sich manchmal nicht nur von Menschen und Dingen trennen muss, sondern auch von Vorstellungen. Und dass dies befreiend sein kann.


2025 Ausbildung zur Resilienz Beraterin
Durch die tägliche Meditation stärke ich meine Resilienz und ich werde deutlich stressresistenter und gelassener. Diese Erfahrung möchte ich gerne weitergeben. Mir ist jedoch bewusst, dass meditieren nicht für jede:n das Richtige ist.
Deshalb suche ich nach einer Ausbildung, in der ich verschiedene Tools kennenlerne. In den Kursen setzen wir uns stark mit unserer eigenen Resilienz und unserem Leben auseinander.
Im Anschluss an diesen persönlichen Teil lernen wir, wie wir dies in unserer Beratung anwenden können. Dabei lerne ich 10 wunderbare, starke und humorvolle Frauen in unterschiedlichem Alter kennen.
2021 Wiedereinstieg als Lehrperson
Nach 20 Jahren entscheide ich auf Grund unserer wirtschaftlichen Situation, dass ich meine Selbständigkeit als Texterin aufgebe und wieder zurück in den ursprünglichen Beruf als Lehrerin gehe.
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Ich lerne, dass «Sag niemals Nie» auch in meinem Leben wahr wird. Denn ich war bis etwa 2 Monate vor dem Wiedereinstieg überzeugt, ich würde nie mehr als Lehrerin arbeiten.


2021 Meditationsform Kryia Yoga
Von einer Bekannten werde ich auf die Meditationsart Kryia Yoga aufmerksam gemacht. Vom ersten Moment an fühle ich mich in diesem Kreis aufgehoben und der Lehrer sowie die Technik sagen mir zu. Ich beginne, regelmässig zu meditieren. Nach meinem tiefsten Punkt in meinem Leben stehe ich langsam wieder auf und komme in die Heilung.
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Ich lerne aus der Opferrolle zu kommen und wie stark die Kräfte zur Selbstheilung angelegt sind. Ich erlebe, dass ich wieder in das Vertrauen kommen kann und finde den Weg zu mir selber wieder.
2021 Tod meiner Mutter
Nach zwei Jahren Krebserkrankung stirbt meine Mutter zu Hause im Kreis der Familie. Ich begleite sie bis am Schluss, wovor ich vorgängig grosse Angst hatte. Die wichtigste Stütze in meinem Leben bricht dadurch weg und ich falle in ein tiefes Loch.
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In dieser Zeit lerne ich, dass ich zwar Angst vor einer Situation haben kann, dass ich diese jedoch überwinden kann.
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Von meinem Vater lerne ich, dass ein Neuanfang jederzeit möglich ist und immer wissbegierig zu bleiben.


2009 – 2020 Sehr schwierige Familienzeit
In der engen Familie begleite ich eine schwere körperliche Erkrankung, einen Zusammenbruch und eine psychische Erkrankung. Ich werde zur Stütze der Familie und breche am Ende selber fast zusammen.
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Ich lerne, über mich hinaus zu wachsen und erkenne, wieviel Kraft in mir steckt. Ich lerne jedoch auch, dass diese Kraft irgendeinmal zu Ende geht, und ich auf mich selber mehr achten muss.
2013 – 2020 Selbständig als Texterin
Nach der reinen Familienzeit bilde ich mich aus zur Texterin und gründe die Textagentur adRem text.
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Ich lerne, dass ich gerne an Netzwerkanlässe gehe und es spannend finde, viele Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. In der Ausbildung lerne ich eine gute Freundin kennen.


2000 und 2003 Nachwuchs
Unser Nachwuchs wird geboren und ich widme mich ihnen. Das bedeutet, ich gebe 2001 die Lehrertätigkeit ganz auf. Leider war damals die Alternative des Job-Sharings noch nicht gross verbreitet.
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In der Zeit als Familienmanagerin lerne ich, mir kleine Freiräume freizuschaufeln, damit ich auch «Irene» sein kann und nicht nur «Mutter von…»».
1997 Heirat
Wir stürzen uns gemeinsam in das Abenteuer, zu zweit unterwegs zu sein.​
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Ich lerne in den vielen Jahren Gemeinsamkeit, dass man verschiedener Meinung sein kann und dies respektvoll und wertschätzend diskutieren kann.


1996 Erste Anstellung
als Lehrerin
Ich erinnere mich, wie ich grossen Respekt davor hatte, nun verantwortlich zu sein, was die mir anvertrauten Kinder lernen. Ich übernehme eine 5. Klasse (damals noch die Übertrittsklasse) und führe sie ein Jahr lang bis in die Oberstufe.
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In diesem Jahr lerne ich, nach Hilfe zu fragen. Insbesondere, als es um die Übertrittsgespräche geht.
1993 Grosse Reise
nach Australien
Zwischen Kanti und Lehrerausbildung darf ich drei Monate durch Australien reisen. Die Basis ist eine weite Verwandte meines Vaters in der Nähe von Perth. Von dort aus mache ich Ausflüge in Gruppen zu den verschiedenen Plätzen.
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Auf meiner ersten Reise ganz alleine lerne ich, die Verantwortung für mich selber zu übernehmen. Zudem lerne ich eine gute Freundin kennen, mit der ich auch heute noch Kontakt habe.


1972-1996 Kindheit
und Jugendzeit
Ich erlebe eine wunderbare, liebevolle Kindheit, die mir jedoch auch grossen Freiraum lässt. Sowie eine Jugendzeit mit einem starken Anker.
Von meinen Eltern, insbesondere meiner Mutter erfahre ich bedingungslose Liebe, die mich bis heute prägt. Sie musste viele Wutanfälle von mir ertragen und hat mir dennoch täglich ihre grosse Liebe gezeigt.
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Das ist denn auch, was ich aus meiner Kindheit mitnehmen darf: Letztlich geht es immer um Liebe.


